Foto: Michael Ortner

Die Bürgerbeteiligung zur Zukunft der Theaterlandschaft läuft intensiv weiter.

Die Bürgerbeteiligung zur Zukunft der Theaterlandschaft, die im November 2015 gestartet ist und bis einschließlich April dauert, ist breit aufgestellt. Im Rahmen der Netzwerk- und Strukturanalyse haben an sieben Workshops mehr als 350 Bürgerinnen und Bürger aus allen Stadtteilen teilgenommen. Sie kamen mehrheitlich aus der Innenstadt sowie dem Planungsraum Kriegshaber, Bärenkeller, Oberhausen und Pfersee. Vier der sieben Workshops waren Fokusgruppengespräche mit Vertretern aus der interkulturellen Szene sowie den Bereichen Schule, Umland und Stadtteile.

Sowohl für die Theatersanierung wie auch für die Gestaltung des künftigen Theaterquartiers sind kreative Ideen der Bürgerinnen und Bürger gefragt. Dazu gehören Möglichkeiten für eine bessere Koordination zwischen der Theater- und der freien Szene genauso, wie Galerieflächen im Großen Haus oder Leseecken und Internetanschluss im Foyer. Auch Naheliegendes, wie etwa Fahrradabstellplätze im Sinne der Fahrradstadt Augsburg, wird eingefordert. 

Kulturreferent Thomas Weitzel verweist darauf, dass der Beteiligungsprozess seitens der Verwaltung intensive Vorbereitung und Begleitung erfordert. Dazu gehört zum Beispiel auch die Erarbeitung eines speziellen Informationsheftes zur Theatersanierung. Darin wird anhand zeichnerisch vereinfachter Darstellungen leicht nachvollziehbar dargestellt, welche Möglichkeiten die Sanierung bietet und was im Rahmen von Brand- und Denkmalschutz nicht verhandelbar ist. Das Heft gibt’s in der Bürgerinfo am Rathausplatz.

Mit dem bisherigen Verlauf der Bürgerbeteiligung ist der Kulturreferent mehr als zufrieden, zumal sie auf freiwilligem Engagement und Interesse beruht. „Dass sich bislang aber die Sanierungskritiker aus den angebotenen Gesprächsforen weitgehend zurückgehalten haben, ist schon erstaunlich“, so der Kulturreferent.

20 jeweils einstündige Gespräche mit ausgewählten lokalen Einzelpersönlichkeiten aus den Bereichen Interkultur, Wirtschaft und Kultur schließt Ende Februar die zweite Phase des Bürgerbeteiligungsprozesses ab. Inhaltlich geht es um deren Einschätzungen zur Ist-Situation der Augsburger Theater- und Kulturlandschaft sowie zu zentralen Entwicklungen in Augsburg.

Anfang März geht der Beteiligungsprozess dann mit einem Fachworkshop zur Kulturförderung in seine dritte und abschließende Phase. Zentrales Thema dabei sind Fragen nach einem sinnvollen Ressourceneinsatz im Kulturbereich und nach der Effektivität von Steuerungsinstrumenten innerhalb der Kulturförderung.

(Quelle: Stadt Augsburg, 18.02.2016)
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