Foto: Michael Ortner

Schock !

Theaterbetrieb endet spätestens im Juni!

 

 

Aktuelle Entwicklungen zur geplanten Theatersanierung:

Spielbetrieb im Großen Haus endet spätestens im Juni 2016

 

Nach der Durchführung von zerstörenden Untersuchungen im Deckenbereich der Garderobe im Großen Haus sowie nach Abwägung aller brandschutztechnischen, bauordnungsrechtlichen und sicherheitsrelevanten Faktoren steht fest: Der laufende Spielbetrieb im Großen Haus des Theaters endet spätestens nach der letzten Vorstellung im Juni 2016. Eine sofortige Schließung des Hauses wäre nach übereinstimmender fachlicher Beurteilung jedoch unverhältnismäßig und kann durch besondere organisatorische wie technische Brandschutzmaßnahmen für den Rest der Spielzeit abgewendet werden. Dies steht unter Vorbehalt etwaiger weiterer Erkenntnisse aus fortdauernden Untersuchungen.

 

Für Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl hat die Sicherheit der Besucher sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oberste Priorität. „Unser Ziel es daher, durch ein geeignetes Brandschutzkonzept diesen sicheren Zustand zu gewährleisten.“

 

Nach den vorliegenden Erkenntnissen sind zur Gewährleistung des Brandschutzes im Großen Haus Maßnahmen zu treffen und bis zum

Ende des Spielbetriebs aufrecht zu erhalten. Dazu gehört neben der personellen Verstärkung der Feuersicherheitswache auch ein Löschfahrzeug, das während der Vorstellungen vor dem Theater postiert wird. Aufgrund neuer Erkenntnisse aus den intensivierten Untersuchungen wurden jetzt zusätzlich neun Funkrauchmelder in die Zwischendecke zwischen Garderobe und Zuschauerraum eingebracht. Damit ist sichergestellt, dass etwa auch ein Kabelbrand in nicht sichtbaren Bereichen rechtzeitig entdeckt werden könnte.

 

„Weil alle diese Maßnahmen eher organisatorischer Art und nicht für einen längerfristigen Spielbetrieb geeignet sind, darf nach dem Ende der Spielzeit 2016 im Großen Haus kein Publikumsverkehr mehr stattfinden. Daher muss der Spielbetrieb dann eingestellt werden“, so Frank Habermaier, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz.

 

Für Intendantin Juliane Votteler ist die Nachricht zur Beendigung des Spielbetriebs 2016 „ein Schock, von heute auf morgen vor diese Tatsache gestellt zu sein. Das hat uns kalt erwischt. Aber gerade jetzt bauen und zählen wir auf unser Publikum und unsere Mitarbeiter!

Natürlich werden wir versuchen, so viele Premieren wie möglich, die für die Saison 2016/17 im Großen Haus geplant sind, in anderen Spielstätten zu realisieren. Die Planungen dafür haben wir schon begonnen. Unsere Besucher und Abonnenten werden wir umgehend informieren, bitten aber um Verständnis, dass wir noch keine detaillierten Aussagen über den Spielplan 2016/17 machen können.“

 

Quelle: Stadt Augsburg

 

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© Ich mag Augsburg - Michael Ortner 01.01.2017