Lug ins Land

Eine Reise

in die Vergangenheit

 

 

Trutzig und entschlossen muss sie damals den Feinden sagen wollen: "Bis hierher und nicht weiter"!

Z. Zt. wird sie gerade saniert und wieder hergerichtet - die Bastion "Lug ins Land". Eine der schönsten erhaltenen mittelalterlichen Ecken in Augsburg. Oben angekommen erwartet dich ein Ausblick, der in früheren Zeiten wohl einzigartig gewesen sein muss. Ich denke von hier aus hat man damals einen weiten Blick auf die Lechauen gehabt. Heute schaut man eher auf Fabriken aber trotzdem wunderschön. Der früher acht Stockwerke (!) hohe Beobachtungsturm war der höchste Turm der Stadt Augsburg. 

Heute erfreut der schattige alte Biergarten http://www.oblingers-luginsland.de/ die Besucher mit leckeren Speisen und einer Maß Bier.

Wenn man dann weiter entlang der Stadtmauer spaziert, fühlt man sich wirklich ins Mittelalter versetzt. Für Familien mit Kindern laden kleine Spielplätze im Schatten zur Rast ein. Und zeigt euren Kleinen dann auch die schaurige "Brunnenhexe" hinter dem eisenen Gitter. 

"Der Hexenbrunnen steht seit dem Jahre 1959 bei der Wallanlage Lueginsland. Die hölzerne Brunnenhexe, die mit einem kleinen Dach und einem Gitter geschützt ist, wurde vom Bildhauer Josef Wallner geschaffen.

Die Brunnenhexe soll an ein finsteres Kapitel in der Geschichte erinnern, als im 16. und 17. Jahrhundert auch in Augsburg Hexenverbrennungen stattfanden. Die Frauen wurden damals wegen der Feuergefahr vor die Stadtmauer geführt und durften vor ihrer Hinrichtung noch einen letzten Schluck Wasser aus einem Brunnen trinken." (Quelle: www.augsburger-brunnen.de)

Am Schluss führt dann eine steile steinerne Treppe hinunter zum Fischertor.

 

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© Ich mag Augsburg - Michael Ortner 01.01.2017