3. Etappe: Von Reinhartshofen nach Kirchsiebnach

Nachdem wir im Gasthof "Grüner Baum" in Reinhartshofen übernachtet haben und wunderbar ausgeschlafen sind, geht es frohgemut weiter. Aber unsere gute Laune trübt sich rasch ein, als es anfängt zu regnen und zu regnen, teilweise sogar in Strömen...
Wir mummen uns in unsere knallroten Regencapes ein, was schon etwas lustig ausschaut, da der Rucksack sich ebenfalls unter dem Riesencape befindet. Aber es hält zumindest trocken. Wir stapfen Fuß vor Fuß durch den Wald und entdecken eine kleine Kapelle (Justina-Kapelle) vor der eine winzig kleine aber total nette einladende Brotzeithütte steht. Die kommt uns gerade recht.

Wahrscheinlich hat der Himmel mit uns Mitleid bekommen, denn gegen 11.00 Uhr hört es nach und nach auf zu regnen und es trlöpfelt nur noch ganz leise vor sich hin. So erreichen wir Klimmach mit der wunderschönen Wallfahrtskirche zum heiligen Kreuz (bzw. auch: zur schmerzhaften Muttergottes).

Graf Hans von Rechberg, Pfandinhaber der Herrschaft Schwabegg, brachte einen Kreuzpartikel von seiner Pilgerreise nach Jerusalem mit, und stiftete diesen der ärmsten Pfarrei seiner Herrschaft. Alsbald  setzte ein Zustrom an Wallfahrern ein.

Wir pilgern weiter bergab nach Hilpoldsberg, durchqueren Konradshofen und erreichen bald Kirchsiebnach mit seiner wunderschönen Kirche.

Das Gasthaus "Zum Füchsle" erwartet uns bereits mit einem zünftigen Abendessen und gemütlich eingerichteten Zimmern. Absolut empfehlenswert!

 

Viele Bilder von diesem wieder einmal einzigartigen Tag schwirren uns noch durch den Kopf, bis wir eingeschlafen sind.
Bis zur nächsten Etappe!
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© Ich mag Augsburg - Michael Ortner 01.01.2017